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Zenobio und der Zauberton

Eine Klanggeschichte für Kinder für Trompete, Violine, Violoncello und Kontrabass (2020)

Ursula_Duenser

Auftragswerk von Schallwende Vorarlberg

Mitwirkende
Jonathan Huemer - Trompete
Frieda Huemer - Violine
Iza van Holen - Violoncello
Marcus Huemer - Kontrabass
Angela Mair - Erzählerin

Die Geschichte
Der verwirrte Zauberer Zenobio lebt im Land des Donnerdrachens und ihm ist was ganz Unangenehmes passiert. Er hat den Zauberton vergessen und kann ohne diesen Ton nicht mehr zaubern. Aber er hat eine Idee wer sich vielleicht an den Zauberton erinnern könnte und macht sich gleich auf die Reise ins Land der Fröhlich-Fee, denn dort wohnt Prinzession Moni Müde. Die gute alte Freundin hat ein phänomenales Gedächtnis, nur schläft sie die eben die meiste Zeit. Moni Müde freut sich sehr über den Besuch des Zauberers, denn sie wollte schon lange zu ihm reisen, um ihre schreckliche Müdigkeit wegzaubern zu lassen, aber sie war einfach immer zu müde um ihre Koffer für die Reise zu packen. Moni erinnert sich natürlich an den Zauberton und Zenobio zaubert zum Dank ihre Müdigkeit weg. So wird schlußendlich drei Tage und drei Nächte lang gefeiert. Organisiert wird das Fest von der Fröhlich-Fee und stellt euch vor, sogar der griesgrämige Donnerdrache feiert mit!

Uraufführung

20.09.2020 - Theater am Saumarkt, Feldkirch

Die Suche nach dem verlorenen Zauberton – Petra Stump-Linshalm komponierte für die Familienbande Huemer eine humorvolle musikalische Geschichte

21.09.2020 |  Silvia Thurner | Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft

Familienkonzerte bilden ein bedeutendes Standbein des Schallwende Festivals am Feldkircher Saumarkt. Speziell für die zweite Festivalausgabe schrieb Petra Stump-Linshalm die vergnügliche Geschichte „Zenobio und der Zauberton“ über die Prinzessin Moni Müde und den Zauberer Zenobio, die im Land der Fröhlich-Fee und des Donnerdrachens wohnen. Die Musik war exakt an die Ausführenden angepasst, und so erweckten Jonathan an der Trompete und Frieda an der Violine, sowie Iza van Holen (Violoncello) und Marcus Huemer (Kontrabass) die von Angela Mair erzählte Geschichte authentisch zum Leben und boten damit beste Unterhaltung für junge und alte Menschen.

Eine musikalische Geschichte zu erzählen und dabei genau die derzeitigen Möglichkeiten der Ausführenden nie aus dem Blick zu verlieren, stellt für jeden Komponisten eine besondere Herausforderung dar. Genau diese Fähigkeiten besitzt Petra Stump-Linshalm. Als Klarinettistin unterrichtet sie seit Jahren und sie weiß, welche Energieflüsse ein Musiktheater am Leben erhalten. 

Hinreißend füllten Jonathan Huemer an der Trompete und Friede Huemer an der Violine ihre Rollen aus und zeigten dabei ihr musikalisches Talent in den unterschiedlichsten Stücken, die von Tänzen, über einen Trauermarsch und einen Blues zu einem fröhlichen Reel reichten. Petra Stump-Linshalm hat die Stücke im Tonumfang maßgeschneidert und dazu für die „großen“ Instrumente fantasiereiche Begleitungen verfasst, um den Ausdruck der tänzerischen und erzählenden Passagen zu unterstreichen. In Vorarlberg sind die Cellistin Iza van Holen und der Kontrabassist Marcus Huemer als Musikpädagogen sowie als Mitglieder des Symphonieorchesters Vorarlberg bekannt. Marcus Huemer sorgte für zahlreiche lustige Momente, weil er den grimmigen, aber auch gutmütigen Donnerdrachen sehr amüsant verkörperte.

Die Idee, bei Komponierenden speziell für bestimmte Familienmusiken oder musizierende Gruppen Aufträge zu vergeben, könnte Vorbildcharakter haben. Oft sind es die einfachen Geschichten, die gut ankommen und eine große Wirkung erzielen. So geschehen mit der Familienbande Huemer und Petra Stump-Linshalms musikalischer Geschichte „Zenobio und der Zauberton“.

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